Galerie Schloss Damtschach

Ausstellung

 

FREUNDE ... des Gustav Moreau Museums ...

Malerei & Landschaft

 

Eröffnung: 24. 07. 2021 von 15:00 bis 22:00 

Bis: Sonntag den 22. 8. 2021

Geöffnet: Sa - So von 15:00 - 18:00    

Alex Amann
Christy Astuy
Wolfgang Capellari
Gelatin
Richard Klammer
Alina Kunitsyna
Markus Orsini - Rosenberg
Claudia Plank & Hans Werner Poschauko
Raja Schwahn-Reichmann
Harald Scheicher u.a.

Im Rahmen der Ausstellung wird auch vom Carinthischen Sommer das "Picknick _ Konzert" am 7. August ab 11:00 h stattfinden

Anlässlich des Todes von Felix Orsini-Rosenberg und des Erscheinens eines Kataloges über sein Lebenswerk, wird eine Architekten - Führung am 14.08.2021 in Damtschach stattfinden und „live performance“ von Klaus Karlbauer im Park

 

 


Claudia Plank & Hans Werner Poschauko (links), Alex Amann (Rechts)

Claudia Plank & Hans Werner Poschauko

Alex Amann

Richard Klammer

Markus Orsini-Rosenberg

Alina Kunitsyna

Christy Astuy

Harald Scheicher

Gelatin (rechts)

Raja Schwahn-Rechmann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
   

 

 

 Die Beschäftigung mit Malerei ist vorerst einmal eine Beschäftigung mit dem Sehen: Was gibt es Abstrakteres, als das reine Blau eines Ives Klein, und doch ist es ein Himmelsblau, ein Phänomen der Natur und der Landschaft, ähnlich wie auch die Bilder Mondrians Landschaftsbilder sein könnten: eine holländische Landschaft aus der Vogelperspektive mit all den Blumenfeldern und den Bewässerungskanälen..

 Innere Körpergefühle wie die „body awareness“ bei Maria Lassnig, sind Körper und Raumerfahrungen: dies zeigt, dass die Abstraktion der Moderne Gefühls- und Wahrnehmungsstudien von Körper und Landschaft sind, direkt in Fortführung von Visionen malerischer Vorläufer – Claude Lorrain hat arkadische Landschaften erfunden, und war so einer der der Väter der Landschaftsarchitekturen der Parks in England im 18. - 19 Jh., die eben auf Vorbildern aus der Antike fußen. So sind also Malerei und Architektur eng verbunden, denn zuerst wurden einmal Visionen zeichnerisch und malerisch entwickelt, und dann im Raum umgesetzt

 Die MalererInnen, die nun im Sommer in Damtschach zusammen ausstellen werden, sind Weggefährten und StudienkollegInnen von mir, aus meiner Zeit auf der Angewandten (Studium der Restaurierung (Hubert Dietrich - Kunsthistorisches Museum), dann Architektur (Hans Hollein) und Malerei (Maria Lassnig) und danach. Sie haben fast alle schon in Damtschach Bilder gezeigt; und da das Schloss mit Landschaftspark aus dem 19.Jh einen idealen Treffpunkt für Künstler und Kunstliebhaber darstellt, und auch den historischen Kontext bietet, ist es ein idealer Ort, um Kunst sehen zu können; denn der „Genius Loci“ verschafft der Kunst eine mehrdimensionale substanzielle Bühne

 Malerei: Alex Amann ist nach Paris übersiedelt, um dort täglich den Louvre studieren zu können, aber auch die französische Landschaft und die vielen anderen Museen in Paris. Wir waren zum Beispiel stundenlang zusammen mit Christy Astuy (California) und Wolfgang Capellari im Gustav Moreau Museum in Paris !! – Christy malt surreale psychodelische Portraits in arkadischen Landschaften mit viel Humor; Wolfgang aus Kitzbühel stammend, hat ebenfalls Jahre in Paris verbracht, aber auch unzählige Studienreisen nach Italien unternommen, und ist ebenfalls von Landschaften fasziniert. Gelatin sind eine Künstergruppe, die sich stark auch mit Dubuffet und anderen Künstlern der art brut etc... beschäftigt und „land art“ und Landschaftskunst bis ins urbane betreiben .... Richie Klammer mit den „Kopf schafft Landschaft“ – Bergbildern ist ein kärntner Maler, der seine Kindheitserlebnisse im Mölltal sehr expressiv und monumental verarbeitet. Alina Kunitsyna, (Weissrussland), von Andrei Tarkovsky – Andrei Rublyov inspiriert, schafft umhüllte Körperlandschaften, die als ein „ikonischer“ Apell für Friede und Harmonie zwischen religiösen und politischen Mächten gesehen werden können! Heute noch immer von enormer Aktualität mehr denn jemals 

 Markus Orsini – Rosenberg: „was wir sehen, ist was uns sehen macht !“ sieht Landschaft als „Sacro Bosco“ – Heiligen Wald – Natur als „Mutter – Materie“ und Ursprung des Sehens und der Malerei. Hans Werner Poschauko, ein genialer Zeichner und Maler, der ebenfalls bei Maria Lassnig studiert hat, und in dessen Tierbildern, psychodelischen Bildern und Textbilder, stark die feinen Schwingungen und Ebenen der belebten Natur mit viel Humor bespielt werden. Harald Scheicher, Nachfahre von Werner Berg und Arzt, hat die Malerei im Blut, ganz besonders die Landschaftsmalerei nach der Natur !

 „Land Schaffen“; zeigt uns heute, dass in Zeiten einer globalen Krise mit katastrophalen Auswirkungen des Klimawandels und aufkommender Pandemien, wir an Grenzen unseres Schaffens kommen, welches Umbrüche und radikales Umdenken als Überlebensnotwendigkeit signalisiert ! Hier sind Visionen eines Lebens im Einklang mit der Natur – Landschaft wichtiger denn je: Die Suche nach dem Sujet und die kritische Beschäftigung der Maler mit den technischen Problemen der Malerei, wird von der Landschaft beantwortet, die sich als das größte Kunstwerk und Bild unserer Gegenwart darstellt, wo Malerei als Antwort und Anmerkung zu diesen, unseren einzigen Lebensraum, sich darstellt 

Markus Orsini-Rosenberg 

 

 Ein Projekt im Rahmenprogramm vom BAUKULTURJAHR 2021 vom Verein Panorama – für Musik und Kunst in Damtschach (Markus und Brigitte Orsini-Rosenberg)

 

 


 

   

 

 

 

 

 

 

 
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